Oberstufenzentrum 2 Spree-Neiße

Nutze die Möglichkeiten

Sie sind hier: Schule > Schulprogramm

Schulprogramm Schuljahr 2007/2008

Präambel

Leben und Lernen heißt, die unterschiedlichsten Menschen zu integrieren, ihre individuellen Fähigkeiten zu erkennen, diese zu fördern und leistungsorientiert umzusetzen. Durch Toleranz, verantwortungsvollen Umgang miteinander, soziales Engagement und Freude am Lernen sollen sich selbstständig handelnde, team- und konfliktlösungsfähige Partner (Lehrende und Lernende) entwickeln.

Die Qualität der Bildung nimmt eine Schlüsselrolle ein und beeinflusst entscheidend die Möglichkeiten der persönlichen Entfaltung, der gesellschaftlichen Teilhabe und der Gestaltung der Schule sowie der beruflichen Integration und des Fortkommens. Deshalb ist die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der schulischen Leistungen unsere Kernaufgabe.

Wo, wenn nicht hier?

Wann, wenn nicht jetzt?

Wer, wenn nicht wir?

Wie, wenn nicht mit unserem Schulprogramm?

Es hat sich gezeigt, dass

  • die Qualität des Unterrichts,
  • die Öffentlichkeitsarbeit an unserem OSZ und
  • der Lebensraum Schule

Bereiche darstellen, die sowohl unsere Schüler und Auszubildenden als auch die Lehrkräfte weiterhin als entwicklungsnotwendig ansehen.

In den Leitbildern zeigen sich Möglichkeiten für die Ausprägung und Stärkung persönlicher und sozialer Kompetenzen, wie:

  • Zuverlässigkeit,
  • Belastbarkeit,
  • Fähigkeit zur Kritik und Selbstkritik,
  • Flexibilität,
  • Teamfähigkeit,
  • Höflichkeit,
  • Konfliktfähigkeit und
  • Toleranz.

Man kann einem Menschen nichts lehren, sondern ihm nur dabei helfen es in sich selbst zu entdecken.
Galilei

 

 

Qualität von Unterricht

Leitziel 1

Wir verbessern den Informationsstand unserer Schüler und Azubis über Ziele und In­halte ihrer Ausbildung. Ein Gesamtüberblick ermöglicht ihnen, den Unterrichtsablauf selbstständig mitzugestalten.

Realisierung

Die Schüler und Azubis erhalten zu Beginn des Schuljahres über Sachgebiete und Komplexe jedes Faches und über Bewertungen eine Übersicht.

Die gemeinsame Erarbeitung von Themen für Kurzvorträge, Belegarbeiten, Projekte, Unter­richtsmittel u. ä. durch Lehrer und Schüler/Azubis führt zur Verbesserung der Lehrplanüber­sicht.

Erfolgsindikatoren

Die Kontrolle der Lehrberichte führen die Abteilungsleiter durch. Deren Auswertung erfolgt einmal im Schuljahr in einer Zusammenkunft der Abteilungskonferenz.

 

Leitziel 2

Durch Einrichtung eines erweiterten Wahlpflichtangebotes bieten wir den Schülern und Azubis eine differenziertere Auswahl von Lerninhalten an.

Realisierung

Im Schuljahr wird eine Bedarfsanalyse bei den Ausbildern und Schülern/Azubis zum Wahl­pflichtangebot erstellt. Dementsprechend entscheiden sich die Schüler/Azubis am Ende des 1. und 2. Lehrjahres für die Wahlpflichtfächer.

Es werden externe und interne Zertifizierungsmöglichkeiten geprüft und angeboten.

Die internen Zertifizierungen werden durch autorisierte Institutionen, z. B. IHK, MBJS u. a., aufgewertet. Die Zertifikate werden angemessen gestaltet und niveauvoll übergeben.

Erfolgsindikatoren

Die Fachkonferenzen erarbeiten jeweils zur Vorbereitung des neuen Schuljahres Vorschläge für die Wahlpflichtangebote und legen die Kriterien für die Zertifizierungen fest.

 

Leitziel 3

In jeder Abteilung wird ein ergebnisorientiertes Fortbildungskonzept erstellt, das sowohl die Schif-Veranstaltungen als auch die Praktika und Fortbildungen der Lehr­kräfte beinhaltet.

Realisierung

Unter Mitarbeit aller Kolleginnen und Kollegen wird ein Programm über die Schif-Veran­staltungen des jeweiligen Schuljahres erarbeitet.

Die geplanten und beschlossenen Schif-Maßnahmen sind im Lehrerzimmer und im Schulhaus zu veröffentlichen.
Inhalt der Veröffentlichung: Thema, Verantwortung, Zeitraum, Umfang, Ort, möglicher Teilnehmerkreis

In den Abteilungen ist ein Plan über die Durchführung von Betriebspraktika für das laufende Schuljahr zu erarbeiten.

Über Fortbildungsangebote wird im Lehrerzimmer und im Schulhaus informiert.

Erfolgsindikatoren

Jährlich ist die Teilnahme der Lehrkräfte an Schif-Maßnahmen, Praktika und Fortbildungen zu analysieren.

In den Gesamtkonferenzen zu Beginn jedes Schuljahres werden die Ergebnisse der Analyse ausgewertet.

 

Leitziel 4

Pro Schuljahr führen wir ein Projekt durch, um die Handlungskompetenzen der Schü­ler und Azubis weiter zu entwickeln.

Realisierung

Am Anfang des Schuljahres werden von Lehrern, Schülern/Azubis gemeinsame Projekte festgelegt.
Die Planung und Durchführung der Projekte für das jeweilige Schuljahr erfolgt in den Abtei­lungen.

Erfolgsindikator

Die Fachlehrer berichten in den Abteilungs- und Fachkonferenzen über die durchgeführten Projekte.

 

Leitziel 5

Die Lehrkräfte pflegen die Zusammenarbeit mit den Ausbildern und mit allen an der Ausbildung beteiligten Institutionen. Sie tragen zur Bewältigung von schulischen Stress- und Konfliktsituationen bei.

Realisierung

Die Fachlehrer und Klassenleiter pflegen regelmäßig den Kontakt zu ihren Klassen über den Fachunterricht hinaus, zu den Ausbildern und Institutionen, wie z. B. IHK, HWK, ...

Die Lehrkräfte erhalten und bieten Hilfestellung bei der Bewältigung von Problemen und Konflikten in Zusammenarbeit mit Schulpsychologen und Mediatoren an.

Erfolgsindikator

Die Klassenleiter und Fachlehrer berichten in den Abteilungskonferenzen über Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit sowie Erfahrungen über die Lösung von Problemen und Konflikten.

 

Leitziel 6

Um den Lehrkräften, Auszubildenden und Schülern eine Leistungsorientierung zu ermöglichen werden Vergleichs- und Musterarbeiten erstellt.

Realisierung

Die Bildungsgang- und Fachkonferenzen erstellen und überarbeiten Vergleichs- und Muster­arbeiten.

Erfolgsindikator

Der Bildungsgang- und Fachkonferenzleiter informiert die Schulleitung regelmäßig durch Protokolle, sammelt und wertet die Vergleichs- und Musterarbeiten aus.

 

Leitziel 7

Alle Lehrkräfte nutzen die Möglichkeiten der differenzierten Leistungsbewertung und berücksichtigen dabei sowohl die Fach- als auch die Sozial- und Personalkompetenzen.

Realisierung

Die Fachlehrer stimmen sich über Möglichkeiten der Bewertung von Sozial- und Personal­kompetenz ab.

Erfolgsindikator

In den Fachkonferenzen werden die Vorschläge erfasst und einheitliche Bewertungskriterien festgelegt.


Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Leitziel 1

Die Bildungsgänge am OSZ beginnen mit einer gemeinsamen Begrüßung und enden mit einer Übergabe der Abschlusszeugnisse im entsprechenden Rahmen.

Realisierung

Die neuen Schüler und Azubis werden feierlich begrüßt.

In den Klassenleiterstunden erhalten die Azubis und Schüler Informationsmaterialien ins­besondere über Turnusplan, Ansprechpartner, Internetadressen.

Die Abschlusszeugnisse werden in würdiger Form übergeben und die Besten ausgezeichnet.

Erfolgsindikator

Die feierliche Übergabe der Abschlusszeugnisse wird in Zeitungen und im Stadtkanal von Cottbus veröffentlicht.

 

Leitziel 2

Die bestehenden Internetseiten sind ein Präsentations- und Arbeitsmittel sowohl für die Lehrkräfte, Azubis, Schüler, als auch für die Partner der Schule.

Realisierung

Die Präsentation des Profils beinhaltet unter anderem Standorte, Aufbau, Ausbildungs- und Dienstleistungsmöglichkeiten, Turnuspläne und Veranstaltungstermine am OSZ.

Erfolgsindikator

Die Aktualität wird ständig überprüft und durch Absprache mit der Schulleitung konkretisiert.

 

Leitziel 3

In jedem Schuljahr werben wir bei verschiedenen Anlässen zukünftige Schüler, Ausbil­dungsbetriebe und Sponsoren.

Realisierung

Die Präsentationstermine werden in den Medien rechtzeitig veröffentlicht, Sponsorenverträge werden abgeschlossen.

Am „Tag der offenen Tür“ präsentieren die Auszubildenden ihren Ausbildungsberuf sowie Ergebnisse von Projekten. Das OSZ lädt Betriebe, überbetriebliche Träger und die zuständi­gen Kammern ein. Unter dem Motto „Wie weiter nach Klasse 10“ werden die vollzeitschuli­schen Bildungsgänge vorgestellt.

Erfolgsindikatoren

In den Medien wird ein nachhaltiges Resümee dargestellt. In den Abteilungskonferenzen erfolgt eine wirksame Auswertung dieser Veranstaltungen.

 

Leitziel 4

Über Präsentationsmedien innerhalb des Oberstufenzentrums werden Aktivitäten, Projekte und Veranstaltungen des OSZ veröffentlicht. Dadurch erhalten Azubis, Schüler und Lehrer die Möglichkeit sich zu informieren und zu kommunizieren.

Realisierung

Präsentationswände und Informationsterminals werden unter Einbeziehung der Schüler und Azubis mit Beginn des Schuljahres gestaltet und im Verlauf aktualisiert.

Die bestehende Schülerzeitung als Kommunikationsmittel von Schülern für Schüler wird weiter herausgegeben.

Erfolgsindikator

Die Qualität der Präsentationsmedien wird am Ende des jeweiligen Schuljahres ausgewertet.

 

Leitziel 5

Der Bekanntheitsgrad des Oberstufenzentrums 2 Spree-Neiße wird erhöht.

Realisierung

Das OSZ präsentiert sich nach außen durch Pressearbeit, einen neuen Flyer (Schulstandort, Abteilungen, Ausbildungsberufe), einheitliche Kleidung für Sportlehrer und Teilnehmer an Sportwettkämpfen und Visitenkarten und Namensschilder für alle Lehrer.

Unser OSZ nimmt an regionalen Veranstaltungen teil.

Schulpartnerschaften sollen ausgebaut und gleichzeitig der Bekanntheitsgrad unserer Schule erhöht werden.

Das OSZ beantragt die Installation von Hinweisschildern zur Orientierung an den Haupt­straßen B 169 und B 97.

Erfolgsindikator

Die Ergebnisse werden in Lehrerkonferenzen vorgestellt.

 

Leitziel 6

Die Schüler und Auszubildenden messen ihre Leistungen bei Wettbewerben.

Realisierung

Schulinterne Wettbewerbe werden themenbezogen durchgeführt. Ein Schulwettbewerb wird für die Gestaltung eines neuen Schullogos ausgeschrieben (ab Schuljahr 2008/09).

Unsere Schule nimmt an regionalen und bundesweiten Wettbewerben teil. Auch bei inter­nationalen Begegnungen werden Leistungsvergleiche organisiert.

Erfolgsindikator

Die Ergebnisse werden über unterschiedliche Medien veröffentlicht (Homepage, Presse, usw.).


Zweifle nicht daran, dass eine kleine Gruppe von bedachten, engagierten Lehrern/innen die Welt verändern kann; im Grunde sind es die einzigen, denen es gelingt.

 

Schule als Lebensraum

Leitziel 1

Unser Oberstufenzentrum wird die Lebens- und Arbeitsraumqualität so entwickeln, dass sich Schüler und Lehrlinge sowie Lehrkräfte wohl fühlen können.

Realisierung

Die Unterrichtsräume und Flure werden attraktiv gestaltet.

Erfolgsindikatoren

Fachlehrer und Auszubildende gestalten im Rahmen des Projektunterrichts die Unterrichts­räume mit fachspezifischen Inhalten und sorgen für Aktualität. Die Flure werden zur Vor­stellung der ausgebildeten Berufe genutzt.

Im Eingangsbereich aller Gebäudeteile und den jeweiligen Fluren werden Orientierungstafeln angebracht.

Realisierung

Zur Förderung einer gesunden Lebensweise wird die Pausenversorgung für Lehrer und Schü­ler/Azubis abgesichert.

Erfolgsindikator

Durch Kantinenbetrieb und Aufstellen von Automaten wird die Einnahme regelmäßiger Mahlzeiten ermöglicht.

Realisierung

Die Außenanlagen werden parkähnlich gestaltet.

Erfolgsindikator

Um den Erholungseffekt der Pausen zu optimieren, sind die Schulhöfe mit Bäumen, Grün­flächen und Bänken zu verschönern.

Realisierung

Für Lehrer und Schüler/Azubis werden ausreichend Parkplätze zur Verfügung gestellt.

Erfolgsindikator

In der näheren Umgebung werden Parkplatzmöglichkeiten geprüft.

 

Leitziel 2

Die Pflege des Sozialklimas dient der Förderung der Leistungsbereitschaft und der Teamfähigkeit zwischen Schülern/Azubis, Lehrkräften und Schulleitung.

Realisierung

Die Vertreter aller Gremien arbeiten aktiv an der Verbesserung des sozialen Klimas mit.

Erfolgsindikator

Die regelmäßige Mitarbeit erfolgt nach einem abrechenbaren Arbeitsplan. Die Arbeit des Fördervereins wird fortgeführt und neue Mitglieder werden geworben.

Realisierung

Lehrkräfte treten als pädagogisches Team auf.

Erfolgsindikator

Die Lehrkräfte sind verpflichtet gemeinsame Beschlüsse durchzusetzen. Durch stetige Zusammenarbeit wird ein einheitliches pädagogisches Handeln ermöglicht.

Realisierung

Veranstaltungen werden als Beitrag zur Entwicklung der Sozialkompetenzen durchgeführt.

Erfolgsindikatoren

Zur Bereicherung des Unterrichts finden Fachexkursionen und ein jährliches Sportfest statt. Die Schulpartnerschaften werden weiter ausgebaut und gepflegt.

Die traditionellen außerschulischen Veranstaltungen bleiben erhalten.

Realisierung

Der ständige Einsatz eines Sozialarbeiters ist aus lernpsychologischer Sicht erforderlich.

Erfolgsindikator

Ein Schulsozialarbeiter wird angefordert.

 

 


Aktuelle Informationen


Schuljahresbeginn
Montag, 01.09.2008
ab 07:30 Uhr

weitere Informationen

zur Übersicht

Aktuelle Termine


Tag der offenen Tür
Dienstag, 25.11.2008
ab 13 Uhr
In allen Gebäuden
- für Betriebe
- für Eltern
- für sonstige Interessenten

weitere Informationen

zur Übersicht